dRAMATURGIE

 

NYX e.V. / Dorothea Schroeder

SCHWER VERMITTELBAR -

EIN GESELLSCHAFTSSPIEL

‚Schwer vermittelbar’ führt den Zuschauer geradewegs und interaktiv in die Welt der Arbeit beziehungsweise – Nichtarbeit. Nehmen wir an, Staat, Wirtschafts- und Kapitalmarkt bieten nur einigen Wenigen hochanspruchsvolle und lukrative Jobs, der Rest der Gesellschaft hat aber schlicht und einfach nichts mehr zu tun, zumindest im Sinne als ‚zielgerichtete, zweckgebundene menschliche Verrichtung’? Sich beklagen ist nicht mehr nötig, da wir unser Schicksal mit dem größten Teil der Bevölkerung teilen und Arbeitslosigkeit ein völlig normaler Daseinszustand geworden ist. Kann man womöglich ein glücklicher, zufriedener, sich sozial und kulturell Engagierender unter vielen glücklichen, zufriedenen, sich sozial und kulturell engagierenden Gleichgesinnten werden?
Das kann ja gut werden!

Nie wieder Vollbeschäftigung?

Nie wieder Vollbeschäftigung!











ARBEIT –


im Allgemeinen:  zielgerichtete, zweckgebundene menschliche Verrichtung  -  Philosophie:  bewusste, schöpferische Auseinandersetzung des Menschen mit Natur und Gesellschaft -  Soziologie: zielbewusste, sozial durch Institutionen abgestützte Tätigkeit  - Volkswirtschaftslehre: Produktionsfaktor, oft einschränkend nur als bezahlte Arbeit – Arbeitswissenschaft: berufliche Tätigkeit  - christliche Theologie: Beschäftigung, der sich zu widmen in Gottes Sinn ist  - Physik: Energiemenge, Produkt aus Kraft und Weg.

WIEDERAUFNAHME

Sa, 27. September 2008, 20 Uhr

TheaterFABRIK Gera, HOTEL SUBBOTNIK,

Horten Kaufhaus

Karten: 0365 214 78 59 (-60, - 61)

Eine Produktion des NYX e.V.

Mit freundlicher Unterstützung von



 


ARBEITSLOSIGKEIT - 


Fehlen von Beschäftigungsmöglichkeiten für Teile der arbeitsfähigen und Arbeit suchenden Bevölkerung, verursacht dem Staat hohe ökonomische und soziale Kosten.(nach Wikipedia)


Den Staat kostet die Arbeitslosigkeit eines Menschen hohe ökonomische und soziale Kosten – und was kostet es den Menschen? 

Unsere Gesellschaft klassifiziert den Menschen gerne danach was er arbeitet: der Mensch lebt also, um zu arbeiten und er arbeitet, um zu leben.
Aber wenn keine Arbeit mehr da ist und der Mensch nicht mehr lebt, um zu arbeiten und nicht mehr arbeitet, um zu leben – was wird dann sein? Was kann dann sein?

Der Stellenwert, den wir Arbeit in unserer Gesellschaft geben wird sich wandeln - wandeln müssen. Denn darin sind sich alle Wirtschafts- und Arbeitsexperten einig - es wird nie mehr Vollbeschäftigung geben. Nie mehr.

Mit: Stefanie Dietrich, Gabriele Graf, Frieder Kranz, Ulrich Zentner u.a.

Regie & Konzept: Doro Schroeder

Bühne: Andrea Wagner

Dramaturgie: Katrin Dollinger, Brigitte Kreitmeyr