pRESSELOUNGE

MUSIK-PERFORMANCE

















PREMIERE: Freitag, 5. Dezember 2008, Kunstpavillon, Alter Botanischer Garten


PETER PICHLER:

DIE MORITATEN DES PROTHESENMACHERS

– 1000 und zwei Songs zwischen Orient und Okzident


München – Kairo und zurück. Ein obskurer alter Prothesenmacher auf dem Weg zu den Ursprüngen – in die Hitze und in das Herz einer heiligen Welt. In der Wüste findet er einen langbärtigen Musiker. Sie reisen nach München und landen im Alten Botanischen Garten.

Spiel mir Dein Lied und ich erzähl dir Dein Leben.


Aus einem musikalischen “Clash of Cultures” zwischen der arabischen Laute Al Oud und dem Pionierinstrument der elektronischen Musik, dem Theremin, entsteht ein Song über alte Freundschaft und neue Feindschaften. Ein Deutscher und ein Araber vertonen ihre Lebensgeschichten aus 1000 und zwei Nächten. Wie klingt ein Bazar? Wie riecht der Orient? Wie schmeckt der Islam? Und wer ist hier eigentlich wer – und wer ein Fake?

Der Deutsche – ein Geist, ein Schauspieler, ein Menschenhändler oder dämonischer Arzt. Der Araber – ein Gotteskrieger, ein Musiker, ein Bettler oder gar ein Muezzin. Religion und Mythos, Archäologie und Aufklärung, Elektronik und Mittelalter - Which side are you on – Riecht es nur gut oder schmeckt es schon?


„Arabische Musik ist in ihrer Reinkultur immer Monophon. Sie folgt nur einer einzigen Melodien-Linie, die immer wieder modifiziert und verfeinert wird. Im Gegensatz dazu steht die europäische mehrstimmige Musik, die sich im Laufe der letzten Jahrhunderte zu einem harmonischen, akkordischen Zusammenklang entwickelt hat.“

Der Moritatensänger baut seinen Stand auf und singt: „Es gibt keinen Gott außer Allah. Und Mohammed ist sein Prophet.“ Alte Freunde entdecken eine neue Feindschaft.


Performance: Jochen Striebeck, Habib Al Kadir, Jan Kahlert, Tschinge Krenn, Stephan Zinner

Text, Musik & Regie: Peter Pichler, Henry Schliwa

Ausstattung: Sabine und Selina Regler

Dramaturgische Mitarbeit: Kerstin Grübmeyer

Video / Regieassistenz

Licht: Igor Belaga

Ton: Jürgen Koch

Video: Philip Decker

Graphik: Günter Hablik

Produktion/Presse: Katrin Dollinger


Weitere Aufführungen: Samstag 6. und Sonntag 7. Dezember 2008

Beginn: jeweils 20.30 Uhr. Ort: Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten. Sophienstr. 7a

Eintritt: 12 Euro, 8 Euro ermäßigt.

Karten: 089.32210000 oder  an der Abendkasse.

Vorbestellungen per Mail an tausendundzweinaechte@web.de


Gefördert vom Kulturreferat der Stadt München / In Kooperation mit Kunstpavillon






Biographische Informationen


Jochen Striebeck

Jochen Striebeck, geboren 1942 in Schneidemühl/Pommern, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Sein Debüt gab er 1962 in Heidelberg. Es folgten Gastspiele in Basel, Bonn und Engagements in Heidelberg und am Staatstheater Wiesbaden. 1966 bis 1973 war er am Bayerischen Staatsschauspiel in München engagiert und seit 1973 gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. 1997 bis 1999 war er Künstlerischer Leiter der Burgfestspiele Jagsthausen. Neben der Bühnentätigkeit wirkte er in zahlreichen Film-, Fernseh-, Synchronisations- und Rundfunkproduktionen mit.


Peter Pichler

Seit dem Jahr 1979 ist P.P. ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Kunstformen.1980 erschien im Eigenverlag die erste Schallplattenveröffentlichung der Punkband CONDOM mit darauf folgendem Verkaufsverbot. Das Nachfolgeprojekt No Goods wurde vom Münchner Trikontlabel unter Vertrag genommen. Im Rahmen der musikalischen Auseinandersetzung entstanden erste Kontakte zur freien Münchner Theater- und Performanceszene (u.a. Rabe Perplexum). Daran anschließend erste Film- und Fernsehprojekte, außerdem Auftritte als Straßenmusiker , Multimediaprojekte mit bildenden Künstlern (u.a. Kunstakademie, Praterinsel). Erste eigene Filmprojekte („München-Rimini-Sendling“), Agit-Prop Performances in der Münchner Fußgängerzone, musikalische Zusammenarbeit mit

Funny van Dannen, Hans Söllner. Zahlreiche Arbeiten als Komponist, musikalischer Dramaturg und darstellender Musiker bei verschiedenen freien und öffentlichen Theaterinszenierungen, u.a. an den Münchner Kammerspielen für „Furcht und Zittern“ (2008), „Down Understanding“ (2008), „Macht und Rebel“ (2007).



Pressekontakt

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